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Mein Name ist Lothar A. Baltrusch. Seit 2009 habe ich ein Patenkind in Vietnam: Thi Thao Huyen Pham. Anfang Mai 2013 bin ich durch 8 Länder gefahren über 15.000 km weit um sie zu besuchen. Hier meine Erlebnisse.

Brillen für Hanoi

Dirk FißmerDirk Fißmer ist ein Mann wie Du und ich – mit einem kleinen Unterschied. Er engagiert sich für Menschen mit Behinderungen und dass in den sogenannten Dritte-Welt-Ländern.

Rund 800 Millionen Menschen leben in den Entwicklungsländern mit Behinderungen. 80 Prozent haben, wenn es hoch kommt, gerade mal einen Euro pro Tag für ihr Leben.

Fißmer weiß wovon er redet. Seine persönlichen Erfahrungen hat er in Afrika und Asien vor Ort gesammelt. Er agiert auch nach dem “Way to Huyen” Grundsatz – “Machen statt Quatschen”. Der Bergkamener sammelt immer wieder Hilfsgüter und liefert sie persönlich vor Ort ab. Von Hörgeräten, Brillen, Gehhilfen bis zu Laptops. Er ist mit einer Tadschikin verheiratet, die seine Projekte unterstützt.

Um seine Entwicklungshilfe zielgerichteter aufzustellen, hat Fißmer inzwischen den gemeinnützigen Förderverein „EFA – Education for all“ (Bildung für alle) gegründet. So besteht die Möglichkeit auf Fördergelder und Spenden und andere Hilfsgelder können zentral gesammelt werden.

Mehr über die Projekte von Dirk Fißmer hier.

Foto (1)FotoNun zu der Kooperation zwischen “Way to Huyen” und Fißmer. Seit einiger Zeit verfolge ich seine Anstrengungen. Zuerst hatten wir telefonischen Kontakt, vor ein paar Tagen trafen wir uns und ich erzählte ihm von den “Blinden Kindern aus Hanoi”. Die Geschichten kannte er schon aus dem Internet. Hatte er doch meinen “Way to Huyen” verfolgt. Sofort bot er seine Hilfe an und öffnete sein Lager. Dort stand eine neue Lieferung Brillen. Viele der armen blinden Menschen in Vietnam können sich eine Sehhilfe nicht erlauben. Er gab mir reichlich von den Spenden.

2014-03-18 17.28.10Nun werden sie gesichtet, sortiert und ich werde sie mit nach Vietnam nehmen. Da ich nicht alle mitnehmen kann suche ich an dieser Stelle “Paten für Brillen”. Also, wer fliegt in den nächsten Wochen nach Hanoi/Vietnam und kann ein paar mitnehmen? Jürgen Eichhorn (der “Vater der Blinden” wird sie am Flughafen in Empfang nehmen.

Darüber hinaus werden Dirk und ich eine weitere Kooperation eingehen. “Hand in Hand” nur so geht’s!

Leben, Bildung, Medizin. Versorgung (Life, Education, Medical Care = LEMC)

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Liebe Grüße Lothar

 


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6 Antworten auf Brillen für Hanoi

  1. Heinz Bobrink schrieb:

    Wir fliegen vorraussichtlich im Juni nach Hanoi und dann weiter nach Ha long für mind. 11 Monate. Der genaue Zeitpunkt steht noch nicht fest, liegt an der Ausländerbehörde, wie lange die brauchen um die Aufenthaltsgenehmigung für meine Frau zu erteilen. Am 7. April haben wir dort ein Termin. Man kann ja auf jeden Fall in Verbindung bleiben um evtl. Einzelheiten zu besprechen.

  2. yeuem schrieb:

    Ob das wirklich so gut ankommt ???
    Ich mein da den praktischen Nutzen für die Kids.
    Ist da nicht eine Augen-OP besser …

    ABER wozu brauchen BLINDE eine Sehhilfe ???
    Vielleicht Du meinst die SEHBEHINDERTEN !!!

    dann guten Flug

    • Lothar Baltrusch schrieb:

      Hallo yeuem

      Viele der “Blinden” können noch etwas sehen. Und außerdem kann mit den Brillen auch außerhalb des Blindenheims geholfen werde.

    • Juergen Eichhorn schrieb:

      Hallo yeuem.

      Das Blindenheim ist ein Teil der Aktionen der letzten Jahre. Wir helfen auch alten und kranken Menschen.
      Daher finden die Brillen mit ganz grosser Sicherheit eine sehr gute Verwendung.

      Auch werden wir einen Teil der Brillen unseren Tourguides mitgeben. Wir besuchen sehr viele Minderheiten und arme Voelker. Die koennen sich eine Brille wirklich nicht leisten.

      Aber es ist immer sehr gut, dass Leute mitdenken.

      Wuerde Dich mal gerne bei uns begruessen.

      Juergen

      • yeuem schrieb:

        Dank für die Einladung. Schauen wir mal – ob ich beim nächsten VN-Besuch Zeit finde in der Minh Khai vorbei zu kommen, glaub aber nicht das es in diesem Jahr noch wird.

        Mit den Brillen ist mir schon klar, da gibt es genügend Abnehmer – also mitnehmen.
        Ich hab die Geschichte eben nur betrachtet aus Sicht der Behinderten, was eben wirklich nützlich ist.

        Behinderte Menschen werden ja in Viet Nam eher als Kranke behandelt, ausgeschlossen (versteckt) und nicht integriert in die Gesellschaft.

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